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„Tag der beruflichen Weiterbildung“ bei der GFBM

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Am 20. Mai fand in den Räumen der GFBM der erste „Tag der beruflichen Weiterbildung“ statt. Die Fachveranstaltung unter dem Titel „Berufliche Weiterbildung für Erwachsene mit Vorerfahrungen bzw. im Ausland erworbenen Qualifikationen“ fokussierte auf die thematischen Schwerpunkte Soziales, Sprachförderung, Pädagogik und Gesundheit.
Ungefähr 50 geladene externe und interne Interessierte, unter ihnen Vertreter/innen der Jobcenter, der Agentur für Arbeit, von Beratungseinrichtungen sowie des Senats für Bildung, Jugend und Wissenschaft und der Zahnärztekammer, informierten sich in den vier Foren über unsere Angebote und beteiligten sich aktiv am Erfahrungsaustausch. Insbesondere freuten wir uns folgende Entscheidungsträger/innen zu begrüßen:

Herr Dr. Michael Dreyer, Vizepräsident der Berliner Zahnärztekammer
Herr Ralf Wiechert-Beyerhaus, Referat Berufsbildendes Schulwesen, Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Wissenschaft
Frau Elke Pohl, Mitarbeiterin der Beauftragten für Integration und Migrations des Berliner Senats
Herr Manuel Fromm, Jobcenter Berlin Mitte
Frau Irmgard Rüther, Bildungsberatung der Caritas
Frau Katharina Duscholeit, Diakoniewerk Simeon
Frau Andrea Schwendtner, Diakoniewerk Simeon
Frau Rosemaria Bakalsi, Klärungstelle Brunnenstraße
Frau Tatjana Rest, Klärungsstelle für berufliche und zentral verwaltete Schulen

Im Anschluss wurden im Rahmen einer Fachdiskussion – geleitet von einem Podium, das aus den Verantwortlichen der Foren und Ralf Wiechert-Beyerhaus (Referat Berufsbildendes Schulwesen, Senatsverwaltung Bildung, Jugend und Wissenschaft) bestand – die Ergebnisse aufgegriffen und strategische Fragen zur weiteren Entwicklung formuliert.
Soziales: Wie können die zukünftigen Arbeitsplätze der Sprach- und Integrationsmittler/innen identifiziert und nachhaltig erschlossen werden?
Sprachförderung: Wo finden sich die Gemeinsamkeiten des pädagogischen Personals, das mit Sprachförderung unterschiedlicher Zielgruppen betraut ist? Wie können wir pädagogisches Personal so weiterbilden, dass es „enthomogenisiert“ heterogene Zielgruppen erfolgreich sprachlich fördert?
Pädagogik: Wie kann vorgebildeten Nichtdeutschen der Erzieherberuf geöffnet werden, ohne dass wissenschaftliche Fachsprache Deutsch erforderlich ist? Reicht die Kompetenz in der Herkunftssprache hierfür aus?
Gesundheit: Wie kann unsere Weiterbildung für Ärzte/innen, Zahnärzte/innen auf medizinische Berufe bspw. zahnmedizinische Angestellte ausgeweitet werden?

Werden in den o.g. Berufsbereichen bedarfsgerecht neue Stellen geschaffen?
Wird Deutschland seiner Verantwortung für Flüchtlinge gerecht oder erwartet der Staat zu viel gesellschaftliches Engagement?

Alle Teilnehmenden zeigten sich mit den Ergebnissen der Veranstaltung sehr zufrieden und betonten den diesbezüglichen Informationszuwachs. Ein nachdrückliches Dankeschön richtet sich an die Mitarbeiter/innen, welche den Weiterbildungstag inhaltlich vorbereitet und durchgeführt haben. Erstmalig wurde eine Veranstaltung dieser Art von der GFBM durchgeführt. Fazit: Mehr davon!