Zukunfts­werk­statt – Die Zukunft ist für alle da!

Die Zukunfts­werk­statt, mit Büros in Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf, Span­dau, Rei­ni­cken­dorf und Schö­ne­wei­de, unter­stützt Men­schen bei der Inte­gra­ti­on und Reinte­gra­ti­on in den Arbeits– und Lebens­pro­zess.

Dafür führt das Unter­neh­men Pro­jek­te im sozia­len Bereich sowie Beschäf­ti­gungs­maß­nah­men durch.

Ziel­grup­pen die­ser Ange­bo­te sind Lang­zeit­ar­beits­lo­se, Frau­en, Migranten*innen, jun­ge Erwach­se­ne, Schwer­be­hin­der­te sowie Älte­re, für die Mit­tel der Arbeits­markt­för­de­rung vor­ge­se­hen sind.

Ange­bot

„Aller Anfang ist schwer“, doch „Ber­lin für Anfän­ger“ macht ihn leich­ter!
Men­schen mit Flucht- und Migra­ti­ons­hin­ter­grund ste­hen vor vie­len Her­aus­for­de­run­gen in einem neu­en Land, beson­ders bei der Spra­che.
In Ber­lin Span­dau kön­nen sie seit Anfang 2017 auf vie­le hilf­rei­che Ange­bo­te zäh­len. So klappt es auch mit dem Durch­star­ten in Ber­lin!

Für wen ist „Ber­lin für Anfän­ger“?
Geflüch­te­te und Migrant*innen:

  • mit gerin­gen Deutsch­kennt­nis­sen
  • mit Lese- und Recht­schreib­schwie­rig­kei­ten
  • die im Umgang mit Behör­den unge­übt sind

Was bie­tet „Ber­lin für Anfän­ger“?
Die Mitarbeiter*innen des Pro­jek­tes hel­fen vor Ort beim Aus­fül­len von Anträ­gen auf sozia­le Leis­tun­gen sowie beim Schrift­ver­kehr mit Behör­den.

Außer­dem beglei­ten sie zu Ter­mi­nen bei Ämtern, Behör­den, Ärz­ten und Kran­ken­häu­sern und unter­stüt­zen – bei geklär­tem Auf­ent­halts­sta­tus – bei der Woh­nungs­su­che und den damit ver­bun­de­nen For­ma­li­tä­ten.

Kos­tet „Ber­lin für Anfän­ger“ etwas?
Nein, für die Klient*innen sind all die­se Leis­tun­gen kos­ten­los. Das Pro­jekt wird vom Job­cen­ter Span­dau geför­dert.

Wer das Ange­bot von „Ber­lin für Anfän­ger“ wahr­neh­men möch­te, muss nur ent­spre­chen­de Bedürf­tig­keits­nach­wei­se erbrin­gen, zum Bei­spiel in Form einer aktu­el­len Auf­ent­halts­ge­stat­tung oder Sozi­al­leis­tungs­be­schei­de wie bei­spiels­wei­se ALG-II-Beschei­de oder vom LaGe­So.

Wir spre­chen Eng­lisch, Litau­isch, Bul­ga­risch, Tür­kisch, Ara­bisch, Rus­sisch, Tsche­tsche­nisch, Far­si, Fran­zö­sisch, und Pol­nisch.

Kon­takt
Frau Trös­ter
Streit­stra­ße 11–13
13587 Ber­lin

Wer beson­ders wenig Geld hat, steht oft vor beson­ders gro­ßen Pro­ble­men. Sie sind nicht allei­ne! Unse­re Schreib­bü­ros in Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf und Span­dau hel­fen Ihnen bei Ihrem schwie­ri­gen „Papier­kram“.

Für wen sind die Schreib­bü­ros?
Die Schreib­bü­ros bie­ten kos­ten­lo­se Dienst­leis­tun­gen für ein­kom­mens­schwa­che und hil­fe­be­dürf­ti­ge Men­schen an. Dafür ist ein Nach­weis erfor­der­lich, bei­spiels­wei­se in Form eines Ber­lin­Pass oder eines ALG II-Bescheids.

Was bie­ten die Schreib­bü­ros?
Zum Ange­bot der Schreib­bü­ros gehö­ren Hil­fen bei der For­mu­lie­rung bzw. Erstel­lung von Schrift­stü­cken und dem Aus­fül­len von For­mu­la­ren. z.B.:

  • Antrag­stel­lung auf Sozi­al­leis­tun­gen wie ALG II,
  • Anträ­ge auf
    • Grund­si­che­rung,
    • Kin­der­geld,
    • Eltern­geld,
    • Wohn­be­rech­ti­gungs­schein,
    • Pfle­ge­ver­si­che­rung,
    • Ein­bür­ge­rung,
    • Ein­mal­ge­wäh­rung von Unter­stüt­zungs­leis­tun­gen,
    • Befrei­ung von der Rund­funk- und Fern­seh­ge­bühr usw.

Außer­dem unter­stüt­zen wir Sie beim Schrift­wech­sel mit Behör­den, z.B. Wider­sprü­che gegen Beschei­de, Woh­nungs­ver­wal­tun­gen, Ban­ken, Ver­si­che­run­gen oder Inkas­so­un­ter­neh­men. Wir müs­sen aller­dings dar­auf­hin wei­sen, dass wir Sie beim Schrei­ben, For­mu­lie­ren und bei der Recher­che unter­stüt­zen jedoch kei­ne Rechts­be­ra­tung leis­ten kön­nen.

Damit Sie ggf. zukünf­tig selbst­stän­dig Tex­te am PC ver­fas­sen und die wich­tigs­ten Office-Pro­gram­me bedie­nen kön­nen, hel­fen die Mitarbeiter*innen der Schreib­bü­ros dar­über hin­aus bei der Nut­zung des eige­nen Com­pu­ters. So kön­nen Sie zukünf­tig.

Haus­be­su­che mög­lich
Sie kön­nen nicht zu uns kom­men? Kein Pro­blem! Bei älte­ren und/oder mobi­li­täts­ein­ge­schränk­ten Men­schen füh­ren wir Haus­be­su­che durch. So kön­nen Sie auch die oben beschrie­be­nen Leis­tun­gen in Anspruch neh­men.

Bei Bedarf beglei­ten wir Sie zudem bei Behör­den­gän­gen und geben Ori­en­tie­rungs­hil­fen im All­tag und im Umgang mit Behör­den.

Kos­ten die Dienst­leis­tun­gen der Schreib­bü­ros etwas?
Nein, für die Klient*innen sind all die­se Leis­tun­gen kos­ten­los. Die Schreib­bü­ros wer­den von den Job­cen­tern Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf und Span­dau geför­dert.

Wer das Ange­bot wahr­neh­men möch­te, muss nur ent­spre­chen­de Bedürf­tig­keits­nach­wei­se erbrin­gen, zum Bei­spiel in Form eines Ber­lin­pas­ses oder Sozi­al­leis­tungs­be­schei­de wie bei­spiels­wei­se ALG-II-Beschei­de.

Kon­takt
Zukunfts­werk­statt Bezirk Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf
Herr Saal­frank
Cau­er­str. 16, 10587 Ber­lin

Zukunfts­werk­statt Bezirk Span­dau
Frau Hole­fleisch
Neu­en­dor­fer Stra­ße 12, 13585 Ber­lin

Senior*innen – Mobi­le sozia­le Diens­te
Gesund bleibt nur, wer sozia­le Kon­tak­te hat und regel­mä­ßig pfle­gen kann. Die „Mobi­len sozia­len Diens­te“ der Zukunfts­werk­statt ermög­li­chen daher allein­ste­hen­den Senior*innen eine Unter­stüt­zung im All­tag, schaf­fen eine ange­neh­me Frei­zeit­ge­stal­tung sowie Begeg­nungs­si­tua­tio­nen.

Unse­re „Mobi­len sozia­len Diens­te“ bie­ten einen kos­ten­lo­sen Betreu­ungs­ser­vice, Besuchs- und Begleit­dienst für sozi­al benach­tei­lig­te, älte­re und behin­der­te, allein­ste­hen­de Per­so­nen an. Sie füh­ren Gesprä­che, lesen vor und hel­fen beim Schrei­ben an Behör­den. Auch Spa­zier­gän­ge, Spie­le, Bas­teln und Hand­ar­bei­ten gehö­ren dazu.

Dabei wer­den kei­ne Auf­ga­ben über­nom­men, die durch die Pfle­ge­ver­si­che­rung abge­deckt sind.

Neue Arbeits­kräf­te gewin­nen
Ein wei­te­res Ziel des Pro­jek­tes ist es, Lang­zeit­ar­beits­lo­sen das Berufs­feld der Alten­pfle­ge, in dem seit Jah­ren ein aku­ter Fach­kräf­te­man­gel herrscht, nahe­zu­brin­gen. Gene­rell haben vie­le Men­schen kaum Berüh­rungs­punk­te mit Senior*innen bzw. Pfle­ge­be­dürf­ti­gen. Dadurch feh­len auch posi­ti­ve Vor­stel­lun­gen von dem Pfle­ge­be­ruf. Berüh­rungs­ängs­te sol­len abge­baut wer­den, um so den Schritt in die­se beruf­li­che Aus­rich­tung zu ermög­li­chen. Die Chan­cen auf eine Über­nah­me in die­sem Bereich sind sehr hoch.

Kin­der und Jugend­li­che
Die Mitarbeiter*innen unter­stüt­zen Kin­der an ver­schie­de­nen Grund­schu­len und Hor­ten in ver­schie­de­nen Bezir­ken bei allen Ver­rich­tun­gen im Schul­all­tag, die ihnen auf­grund ihres Sozi­al­ver­hal­ten oder einer Behin­de­rung schwer fal­len. So tra­gen sie dazu bei, die Selbst­stän­dig­keit der Kin­der zu ver­bes­sern und die­se zu eige­nem Han­deln anzu­re­gen.

Näh- und Bas­tel­werk­statt zur Unter­stüt­zung sozia­ler Ein­rich­tun­gen
In unse­ren Näh­werk­stät­ten fer­ti­gen die Projektmitarbeiter*innen Näh- und Bas­tel­ar­bei­ten für Schu­len und Kitas (der­zeit in Rei­ni­cken­dorf und Neu­kölln) an. Die kos­ten­lo­sen Ange­bo­te wer­den zusätz­lich erbracht. Davon pro­fi­tie­ren Kin­der- und Jugend­ein­rich­tun­gen sowie Schu­len. Außer­dem wer­den Men­schen, die nach­ge­wie­sen haben, dass ihr Ein­kom­men unter­halb der Grund­si­che­rungs­gren­ze liegt, bei der Instand­hal­tung ihrer Klei­dung und ihrer häus­li­chen Tex­ti­li­en unter­stützt.

Sozia­le Pro­jek­te
Unter­stüt­zen­de zusätz­li­che Arbei­ten bie­tet die Zukunfts­werk­statt öffent­li­chen und gemein­nüt­zi­gen Ein­rich­tun­gen an. Hier arbei­ten wir mit ver­schie­de­nen Koope­ra­ti­ons­part­nern (der­zeit in Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf, Rei­ni­cken­dorf und Span­dau) zusam­men: Grund­schu­len, Bür­ger­stif­tungen, Kiezin­itia­ti­ve, Senio­ren­wohn­heimen, Sozi­al­wa­ren­häu­sern, Bücher­stu­be , Obdach­lo­sen­hei­men und ambu­lan­ten Wohn­hil­fen.

Das Ber­li­ner Job­coa­ching ist ein Ange­bot für Arbeit­su­chen­de und Maßnahmeteilnehmer*innen in öffent­lich geför­der­ter Beschäf­ti­gung, die bereits lan­ge Zeit ohne Arbeit sind. Ziel ist die Auf­nah­me einer regu­lä­ren Beschäf­ti­gung.

Wie läuft das Ber­li­ner Job­coa­ching ab?
Sie erhal­ten eine fun­dier­te Berufs­we­ge- und Bil­dungs­be­ra­tung, um Ihre Chan­cen der (Re-)Integration in den Arbeits­markt zu ver­bes­sern.

Am Beginn des Coa­ching­pro­zes­ses steht eine aus­führ­li­che Bera­tung. Wer etwas errei­chen will, braucht ein Ziel. Des­halb ist der nächs­te Schritt, eine per­sön­li­che Ziel­stel­lung zu ent­wi­ckeln. Auf Basis die­ses Ziels wird dann ein Plan geschmie­det, den Sie Schritt für Schritt umset­zen, immer beglei­tet durch den Job­coach. Dabei wer­den – je nach indi­vi­du­el­ler Ziel­stel­lung – auch Qua­li­fi­zie­rungs­be­dar­fe und ‑mög­lich­kei­ten berück­sich­tigt.

Das Coa­ching fin­det im Rah­men indi­vi­du­ell ver­ein­bar­ter Ter­mi­ne ergän­zend zur Arbeits­zeit in den Beschäf­ti­gungs­maß­nah­men statt.

Geför­dert wird das Ber­li­ner Job­coa­ching durch das Land Ber­lin, Senats­ver­wal­tung für Inte­gra­ti­on, Arbeit und Sozia­les. Seit 2012 wird das Bera­tungs- und Begleit­mo­dell für lang­zeit­ar­beits­lo­se Men­schen mit Erfolg durch­ge­führt. 

Stand­or­te

Char­lot­ten­burg-Wil­mers­dorf

Cau­er­str. 16, 10587 Ber­lin
Fon: 341 34 54
Fax: 34 78 73 28
E‑Mail: verwaltungwest@​zwkoepenick.​de

Span­dau

Neu­en­dor­fer Str. 12, 13585 Ber­lin
Fon: 54 59 17 14
Fax: 53 79 37 11
E‑Mail: schreib-​spandau@​zwkoepenick.​de

Streit­str. 13, 13587 Ber­lin
Fon: 030 35 13 53 31
Fax: 030 53 79 37 11
E‑Mail: streitt11@​zwkoepenick.​de

Rei­ni­cken­dorf

Flot­ten­str. 24 13407 Ber­lin
Tele­fon: 030 408 996 040
Tele­fax: 030 408 996 018
E‑Mail: flottenstr.​24@​zwkoepenick.​de

Süd

Has­sel­wer­der Str. 22A 12439 Ber­lin
030 535 37 93
verwaltungsued@​zwkoepenick.​de

Kontakt

Geschäftsstelle
Lützowstr. 106
10785 Berlin

T 030 25 79 70 12
F 030 25 79 70 10

verwaltungmitte@zwkoepenick.de