Herr Khan (Name aus Daten­schutz­grün­den geän­dert) floh 2015 aus Afgha­ni­stan aus Angst vor dem Bür­ger­krieg in sei­ner Regi­on. Dort war er Stu­dent der Elek­tro­tech­nik. 2016 erreich­te er Deutsch­land und befin­det sich seit­dem im Asyl­ver­fah­ren. Er lern­te Deutsch zunächst in der Volks­hoch­schu­le und dann ab Ziel­ni­veau B1 bei der GFBM in Neu­kölln in der von der Senats­ver­wal­tung und dem ESF geför­der­ten Maß­nah­me UBINZ – Unter­stüt­zung beruf­li­che Inte­gra­ti­on neu­zu­ge­wan­der­ter Migrant*innen. Hier konn­te sei­ne beruf­li­che Ori­en­tie­rung und die Aner­ken­nung bereits erwor­be­ner Kom­pe­ten­zen geför­dert wer­den.

Er inter­es­sier­te sich unter ande­rem auf­grund sei­ner Bio­gra­phie für den Man­gel­be­ruf Elek­tro­ni­ker. Frau Gor­ski, die zustän­di­ge Sozi­al­päd­ago­gin unter­stütz­te und coach­te ihn, Herr Khan erhielt prak­ti­sche Erfah­run­gen in den GFBM- Werk­stät­ten in Fried­richs­hain und Rei­ni­cken­dorf. Vor allem ver­bes­ser­te er jedoch sei­nen Fach­wort­schatz in Deutsch.

Durch die gemein­sa­me Unter­stüt­zung der Sozi­al­päd­ago­gin, der Lehrer*innen und Ausbilder*innen gelang es schließ­lich 2017, einen Aus­bil­dungs­platz in der frei­en Wirt­schaft zum Elek­tro­ni­ker für Betriebs­tech­nik zu erhal­ten. Am 30.09.2020 erhielt er den Gesel­len­brief und konn­te ihn uns mit Stolz zei­gen.

Wir gra­tu­lie­ren zur bestan­de­nen Prü­fung und zum Durch­hal­te­ver­mö­gen.

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