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Über uns

Sven Walter – Gründer und Namensgeber

Sven Walter – Namensgeber des Instituts – war ein anerkannter
Sprachwissenschaftler, Psychologe und Ethnologe. In seiner Dissertation
„Zur Semantik des Eipo. Elementare Laut-Bedeutungs-Beziehungen“ 
untersuchte er die in West-Neuguinea nur von einer kleinen Gruppe
gesprochene Sprache Eipo. Viele Jahre arbeitete er an der Entwicklung
und Umsetzung von Sprachstandsfeststellungen sowie Sprachförderungen
insbesondere für Menschen mit Migrationshintergrund. Unter seiner
wissenschaftlichen Leitung standen beispielsweise das Projekts „REDEFIX –
Sprachförderung in Kindertagesstätten“,  das
Sprachstandserhebungsverfahren „Bärenstark“ nebst zugehöriger
Fördermaterialien sowie zusammen mit Regine Leue die Entwicklung des
„Sprachförderkoffers für Kindertagesstätten“ und dem Jahrescurriculum.
Er hat an der Entwicklung des Sprachstandserhebungsverfahren Texteasy
sowie der Sprachlerntagebücher mitgearbeitet. Nach seinem Tod im Jahre
2005 hinterließ Sven Walter das in der Fachöffentlichkeit anerkannte und
heute seinen Namen tragende Institut. Das Sven-Walter Institut der GFBM
gGmbH arbeitet heute in unterschiedlichen Bereichen der
Sprachvermittlung. Es integriert alle Sprachprogramme und Projekte, die
im GFBM Unternehmensverbund umgesetzt werden.

Wichtige Entwicklungen der Sprachförderung in Berlin seit 1998

Berliner Innenstadtkonferenz 1998 Befassung mit den Problemen
Bärenstark 1999 Ziel: bedarfsgerechte Verteilung zusätzlicher Förderstunden(2005/ 2006 Ersetzung durch das Screening-Verfahren „Deutsch Plus“)
Fortbildungen für Erzieher/-innen zur Sprachförderung 2000 Konzentration auf die pädagogische Arbeit in vorschulischen Einrichtungen
Sprachförderkoffer/-kiste 2003 – zusätzliches Arbeitsmaterial zur Unterstützung für die
Planung von Projekten zur Sprachförderung – im Auftrag des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Berliner
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport vom „Institut für
kreative Sprachförderung und interkulturelle Kommunikation“ – Handbuch,
Wortlernkarten, Brückensätze, Personalkarten
Gesamtkonzept Sprachförderung des Bezirks Mitte 2003 definiert als offizielle Beschlusslage die Leitlinien, Ziele und Maßnahmen im Bereich der Sprachförderung
Bildungsprogramm für Kindertagesstätten 2004 in 7 Bildungsbereichen werden die Ziele der pädagogischen Arbeit und die Bildungsaufgaben der Erzieher/-innen dargestellt
Sprachlerntagebuch 2004 für die Beobachtung und Dokumentation des kindlichen Spracherwerbs
Jahrescurriculum Sprachförderung 2004 – Planvorschlag für die Sprachförderung während des
gesamten Kita-Jahres – Modellprojekt des Instituts für kreative
Sprachförderung und interkulturelle Kommunikation“ in Kooperation mit
dem Bezirksamt Mitte – Monatsthema, Monatswortschatz

Team

Dr. Monika Vöge (Sprachwissenschaftlerin, Erziehungswissenschaftlerin, DaF/DaZ Lehrerin) In Thedinghausen geboren. Magister der Germanistik (Schwerpunkt Deutsch als Fremdsprache) und Pädagogik an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg. Promotion an der Süddänischen Universität (Syddansk Universitet) im Bereich Language and Linguistics. Auslandsaufenthalte u.a. in Dänemark zum Promotionsstudium, im Rahmen eines DAAD Stipendiums an der California State University Long Beach, USA, sowie eines Forschungsaufenthalts an der University of York, England. Berufserfahrung im Bereich Forschung, wissenschaftliche Mitarbeit, Assistenz der Geschäftsführung, Human Resources. Mutter zweier Kinder.

Marlies Zurhorst, M.A./Dipl. Neuere Geschichte, Politische Wissenschaften und Publizistik, Interdisziplinäre Frankreichstudien, studierte an den Universitäten Bonn, Münster, Florenz, Pisa und Freiburg. Seit 1990 unterrichtet sie Deutsch als Fremdsprache / Deutsch als Zweitsprache (EUROLTA-Zertifikat, DaZ-Zusatzqualifizierung inkl. Alphabetisierung und berufsbezogener DaZ-Unterricht). Einige Jahre koordinierte sie die DaZ Zusatzqualifizierung lt. BAMF und ist für verschiedene Träger als DaZ-Fortbilderin tätig. Aktuell betreut sie im SWI die Bereiche DaZ-Lehrer-Fortbildung (insbesondere im Bereich DaZ-Alphabetisierung und Integrierte berufliche Sprachförderung) und das Projekt UfASuB (Unterstützung für funktionale Analphabeten). Sie ist zertifizierte Telc-Sprachprüferin und Telc-Trainerin für Deutsch Medizin/Pflege.