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Aktuelles

Integrierte Sprachförderung – Sprachbildende Arbeitsmaterialien für Berufsschüler (ISIKAM)

Das Sven Walter Institut entwickelt im Projekt ISIKAM (Integrierte Sprachförderung in der kaufmännischen Büroausbildung – Arbeitsmaterialien für die Ausbildung) Unterrichtsmaterialien zur unmittelbaren Verwendung im berufsbildenden Unterricht. Hier werden sprachliche und fachliche Inhalte eng verknüpft, sodass es zu einer integrierten Sprachförderung im Fach Volkswirtschaft kommt. Durch diese zusätzlichen Materialien sollen die fachsprachlichen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler signifikant verbessert werden. Die Arbeitsmaterialien zur integrierten Sprachförderung bestehen aus vier Teilen: (1) Arbeitsblätter, (2) Scaffolds, (3) Wortschatzarbeit und (4) Didaktische Hinweise zur Umsetzung der integrierten Sprachförderung.


Alpha WiKo

Schulen mit Alpha-Willkommensklassen können beim Sven Walter Institut Unterstützung für die Alphabetisierung von geflüchteten Schülerinnen und Schülern bekommen. Im Rahmen des Projekts Alphabetisierung in der Willkommensklasse (AlphaWiKo) bietet das SWI sowohl Fortbildungen für die Lehrkräfte in den Willkommensklassen im Bereich Alphabetisierung an als auch praktische Unterstützung im Unterricht, um die Möglichkeiten der Binnendifferenzierung zu verbessern.


Das Willkommenscurriculum für die beruflichen Schulen Berlins

Das Sven Walter Institut hat in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft ein Curriculum entwickelt, das sich mit dem sprachlichen und beruflichen Lernen der jungen Geflüchteten in den Willkommensklassen der Berufsschulen befasst. Zurzeit besuchen etwa 4.000 geflüchtete junge Menschen über 16 Jahren die beruflichen Schulen Berlins. Sie lernen dort Deutsch – aber wie gelingt Integration nachhaltig? Entlang den von der KMK bestätigten Kompetenzrastern GER (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen für Sprachen) und DQR (Deutscher Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen) begleitet das Willkommenscurriculum Lehrkräfte mit ihren Schülern und Schülerinnen auf dem Weg in das deutsche Ausbildungs- bzw. Berufsbildungssystem. Unterstützend führt das SWI eine modulare Fortbildungsreihe für Lehrkräfte in Willkommensklassen der berufsbildenden Schulen zum Curriculum und speziell zum Problembereich Alphabetisierung durch.

Interessierte finden eine Leseprobe des Curriculums hier. Lehrkräften an den Berliner Oberstufenzentren steht das Curriculum über die Senatsverwaltung (SenBJW) kostenlos zur Verfügung. Weitere Interessierte können es beim SWI zum Preis von 24,90 € unter institut@gfbm.de beziehen.


Unterstützung für funktionale Analphabeten im Übergang Schule–Beruf (UfASuB)

Laut der Level-One-Studie der Hamburger Universität von 2011 kann jeder siebte Erwachsene in Deutschland (mit oder ohne Migrationshintergrund) nur sehr unzureichend lesen und schreiben (und oft auch rechnen), ist also möglicherweise ein funktionaler Analphabet. Viele Gründe kann es dafür geben, dass Kinder trotz langjährigen Schulbesuchs nicht richtig lesen und schreiben lernen. Die Betroffenen können, wenn sie keine Gelegenheit haben, ihre fehlenden Fähigkeiten aufzuarbeiten, ein Leben lang nicht gleichberechtigt am gesellschaftlichen, medialen und beruflichen Leben teilhaben, werden stigmatisiert oder ausgelacht. Viele versuchen, so lang es geht, ihr Manko aus Scham zu verbergen, manchmal selbst vor der eigenen Familie, und leben in ständiger Angst, „entdeckt“ zu werden. Für die Betroffenen könnte ein Kurs zur aufholenden Alphabetisierung die Grundlage zur erfolgreichen Aufnahme einer Berufsausbildung oder zum erfolgreichen Abschluss einer berufsvorbereitenden Klasse (IBA, BQL o.ä.) legen.

Im Auftrag des Senats bietet die GfbM ein vom Europäischen Sozialfonds finanziertes Kursprojekt zur „Unterstützung für funktionale Analphabeten im Übergang Schule–Beruf (UfASuB)“ an. Der Kurs umfasst 330 Unterrichtseinheiten, wird in Vollzeit (3 Monate) und Teilzeit (5 Monate) angeboten, ist für die Teilnehmer/innen kostenlos und richtet sich vor allem an arbeitslos gemeldete junge Erwachsene im Übergang Schule–Beruf.


Sprachförderprogramm für Kita-Kinder – Projekt Sprachprofis: „… und raus bist Du“ – Sprachförderung im Tandem Bibliothek und Kita

Sprache ist der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Ohne ein gutes Sprachvermögen ist kein höherer Bildungsabschluss denkbar. Jedoch sind Kinder aus sozial schwachen Herkunftsfamilien hier stark benachteiligt. Das Sven Walter Institut der GFBM hat die inhaltliche und wissenschaftliche Leitung eines Projekts zur Sprachförderung der Bibliothek Spandau übernommen. „… und raus bist Du – Sprachförderung im Tandem Bibliothek und Kita hat zum Ziel, die Sprachkompetenz von Kita-Kindern im Alter von (A) 1–3 Jahren und (B) 4–6 Jahren durch ein gezieltes und regelmäßiges sprachliches Programm in den Kitas nachweislich zu verbessern. Um dies nachhaltig zu erreichen, steht TaBiKi auf drei Säulen: 1. Modulare Programmdurchführung in den Kitas, 2. Weiterbildung der ErzieherInnen und 3. Einbindung der Eltern.
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Angekommen!

Die Broschüre „Angekommen! Handreichung für den Unterricht mit Flüchtlingen an Schulen der beruflichen Bildung in Berlin“ liegt in 2., aktualisierter Auflage vor und kann zum Preis von 15,80€ unter institut@gfbm.de bestellt werden.


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3. überregionale FACHTAGUNG zur Sprachförderung für Neuzugewanderte 14.12.2015 im LISUM

Angekommen!
Mit der Sprache Grenzen überwinden. Neuzugänge an beruflichen Schulen und ihre Kompetenzen für den Beruf.

Wie können Pädagogen auf die Unterstützung und Beschulung von jugendlichen Flüchtlingen gezielt vorbereitet werden? Das SWI hat in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft zum Erfahrungsaustausch eingeladen. Folgenden Themen standen im Zentrum:

• Heterogene Lernende – neue pädagogische Aufgaben für Lehrende
• Sprachförderung und sprachsensible Fachdidaktik für den Beruf
• Kompetenzentwicklung und –einschätzung (GER, DQR)
• Anschlussmöglichkeiten (Übergang in IBA, BQL, Ausbildung)
• AG Neuzuwanderung als Unterstützung für Pädagogen
• Aus- und Weiterbildung der Lehrkräfte

Zum Austausch trugen Referentinnen aus den Universitäten München und Oldenburg und aus der AG-Neuzuwanderung sowie Geflüchtete bei. Die AG-Neuzuwanderung, gegründet 2013 durch das SWI der GFBM, unterstützt aktiv die Pädagoginnen und Pädagogen in den Berliner Beruflichen Schulen im Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft.

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