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Wie funktioniert Integration – Eine EU-Delegation lernt die Praxis kennen.

Das European Integration Network (EIN) der Europäischen Union war unter Federführung des Bundesministerium des Inneren (BMI), des Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und des Bundesamtes für Migration und Flüchtlingen (BAMF) in Deutschland unterwegs, um mehr über den „deutschen Weg“ bei der Integration Geflüchteter zu erfahren. Dazu wurde die GFBM gGmbH durch das BAMF und das BMI gebeten, die Umsetzung und praktische Arbeit darzustellen.

Dieses spannende Forum bietet den beteiligten Institutionen aus ganz Europa (von Portugal über Slowenien bis hin zu Griechenland und Schweden) Möglichkeiten voneinander zu lernen, miteinander zu kooperieren und einen gesamteuropäischen Weg zu skizzieren.

Teilnehmer*innen unter anderem aus Portugal, Griechenland, Finnland, Polen und viele weiteren Ländern

Das Ziel der Reise durch Deutschland bestand neben der gesellschaftlichen Integration besonders darin, die wichtige und drängende Frage der Integration in den Arbeitsmarkt zu besprechen und weiterzuentwickeln. Sie führte die Gruppe zu den unterschiedlichsten Stationen:
Es gab politische Gespräche in den zuständigen Ministerien oder bei der Integrationsbeauftragten des Bundes, theoretische Modelle von Maßnahmen und Konzepten im BAMF und die Umsetzung  mitsamt den täglichen Herausforderungen bei der GFBM gGmbH.

Wir wurden unter anderem deswegen ausgewählt, weil wir seit Jahren und nicht zum ersten Mal bei der Integration von Geflüchteten, Aussiedler*innen  oder Migrant*innen sehr gute Arbeit leisten und eine der Vorreiterinnen bei Modellprojekten sind. Die internationalen Gäste sollten also möglichst viel über die praktische Umsetzung und die tägliche Arbeit erfahren. Im Fokus stand deswegen die Möglichkeit, in Berufssprachkursen zu hospitieren und „echte“ Teilnehmer*innen im Unterricht zu beobachten und zu befragen. Ebenfalls standen die GFBM-Projektleiter*innen für die Berufssprachkurse und Modellprojekte Rede und Antwort. Am Ende wusste die GFBM einmal mehr zu überzeugen, aber auch die Herausforderungen in der Umsetzung und den mitunter hohen bürokratischen Aufwand darzulegen.

Die Geschäftsführung der GFBM Linda Stratmann-Strohm bedankt sich bei den Gästen aus Europa und ist nach wie vor davon überzeugt, dass es nur mit einer gesamteuropäischen Strategie und mit gemeinsamer Anstrengung zu schaffen ist, die Chancen der Integration zu nutzen. Dieses Netzwerk ist ein guter Anfang!

 

 

Bild: Designed by www.slon.pics / Freepik