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Ein weiterer Schritt zur Qualifizierung und Integration von Flüchtlingen

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Die Bundesagentur für Arbeit (BA) verstärkt gemeinsam mit ihren Partnern ihr Engagement für zugewanderte Menschen, um ihnen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen und ihre Potenziale noch besser für den Arbeitsmarkt nutzbar zu machen.
Seit Beginn des Jahres 2014 arbeiten die Bundesagentur und das Bundesamt für Migration im Rahmen des Modellprojekts „Early Intervention“ zur frühzeitigen Heranführung von Asylbewerbern an den Arbeitsmarkt zusammen. Im Rahmen des Projekts werden Asylbewerber gezielt angesprochen und früh gefördert, um ihnen eine möglichst schnelle Integration in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen. An sechs Standorten des Pilotprojekts wurden Asylbewerber als Teilnehmende betreut und beraten. Seit  Januar 2015 ist Berlin als siebter Standort einbezogen. Zuständig für das Projekt ist die Arbeitsagentur Berlin Süd, die hierfür eine eigene Beratungsstelle zur Arbeitsvermittlung für Asylsuchende eingerichtet hat.
Im Rahmen des Berliner Bleibeberechtigten Netzwerks bridge werden die Asyl suchenden Teilnehmenden an die Bundesagentur zu Beginn des Jahres 2015 vermittelt. Ziel des Projektes ist die Unterstützung auf dem Weg in Qualifizierung und Beschäftigung von Flüchtlingen und Bleiberechtigten. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Beauftragte für Integration und Migration des Berliner Senats, die die Zusammenarbeit  innerhalb des Netzwerkes koordiniert. Sie betreut und leitet die von den Berliner Bildungsträgern und Beratungsstellen genannten Fachkräfte an die Bundesagentur weiter. Die Teilnehmenden des bridge-Projektes wurden auf das Modellprojekt der Bundesagentur seit längerer Zeit in den Teilprojekten des Netzwerkes vorbereitet. Die GFBM als Teilprojekt hat bis dato 50 Teilnehmende dem Projekt aus der Beratung zugeleitet. Im Rahmen der Kooperation mit der Arbeitsagentur Süd werden auch nach der erfolgreichen Anmeldung in das „Early Intervention“-Projekt Plätze in den berufsbezogenen Sprachkursen u.a. auch bei der GBFM angeboten. Die Sprachkompetenz spielt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung der Potenziale und im beruflichen Fortkommen der zugewanderten Menschen.
Am 26.05.2015 führten die Vertreterinnen der Arbeitsagentur Berlin Süd, der Beauftragten für Integration und Migration des Berliner Senats und des Teilprojektes bridge der GFBM ein Austauschgespräch über die Dokumentationsmöglichkeiten bezüglich der Kompetenzen der Zielgruppe und einigten sich auf direkte Kommunikationswege in der bereits sehr eng geknüpften Zusammenarbeit. Die dementsprechend vorbereiteten Berufsbiografien der Teilnehmenden erlauben eine schnelle Einschätzung ihrer Fachkompetenz. So können die Fähigkeiten und Talente der zugewanderten Menschen bewertet und in adäquaten Qualifizierungen weiter entwickelt werden.